Wolgograd
Ab Euro 1 070 - SFr. 1 390 (4 Tage, Führung, Hotel, alle Transporte)
Wolgograd ist eine spannende Region, die es heute zu entdecken gilt. In Moskau oder Petersburg ist
nicht mehr viel von der ehemaligen Sowjetunion zu spüren, ganz anders in Wolgograd. Die Stadt liegt fernab vom Tourismus und erstreckt sich 100 km entlang der Wolga.
Die Stadt wurde 1589 als Festung gegründet, die Russland vor den Nomaden aus dem Süden schützen sollte. Die Stadt wurde zweimal von aufständischen Kosaken eingenommen, 1670 unter Stenka Rasin und 1774 unter Jemeljan Pugatschow. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Zarizyn zu einem wichtigen Handelszentrum, vor allem als Zentrum der Ölförderung aus Baku (Aserbaidschan). Im Bürgerkrieg 1917–1920 gab es hier erbitterte Kämpfe, denn die Stadt befand sich an der Kreuzung der Transportwege von Lebensmitteln vom Süden des Landes nach Moskau und Petrograd. 1925 wurde sie in Stalingrad umbenannt. 1942–1943 wurde die Stadt in der Schlacht von Stalingrad vollständig zerstört. Der Wiederaufbau begann gleich nach ihrer Befreiung 1943.
Die Stadt ist von der typischen Architektur des Spätstalinismus der 1950er und 1960er Jahre der Sowjetunion geprägt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Wolga und die Gedenkstätte der Schlacht von Stalingrad, der Mamajew-Hügel, auch Mamaj-Hügel genannt. Im südlichsten Stadtteil von Wolgograd liegt die ehemalige deutsche Siedlung Alt Sarepta, die 1765 von der Herrnhuter Brüdergemeinde gegründet wurde. Nicht weit davon entfernt, direkt an der Einmündung des Wolga-Don-Kanales in die Wolga, steht die größte Lenin-Statue Russlands. Gerade die landwirtschaftlich reiche Umgebung lädt zu einem richtigen Erholungsurlaub ein mit:
- Spaziergängen und Wanderungen
- Fischen
- Jagen, vor allem Enten
- Fahrt auf Hausbooten
- Kanufahrten
- Leben auf einer Datscha
Wir haben in Volsputnik einen sehr guten, engagierten Partner vor Ort. Die Reisenden sind mit der Führung hoch zufrieden.
